19 Jun 2026

Europäische Glücksspielregulierer veröffentlichen gemeinsame Erklärung zu Prognosemärkten

Gemeinsame Erklärung europäischer Glücksspielbehörden zu Prognosemärkten

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat sich einer gemeinsamen Erklärung angeschlossen, die von Regulierungsbehörden aus Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Polen, Portugal, Spanien und der Schweiz herausgegeben wurde, und diese Stellungnahme beleuchtet regulatorische Herausforderungen bei neuen Glücksspielprodukten mit besonderem Schwerpunkt auf Prognosemärkten, die Nutzern Spekulationen über zukünftige Ereignisse ermöglichen und häufig in unklaren oder sich entwickelnden rechtlichen Rahmenbedingungen operieren.

Die Erklärung erschien über die offizielle Website der Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, und Behördenvertreter aus den genannten Ländern haben darin auf die Notwendigkeit hingewiesen, einheitliche Ansätze für diese Produkte zu entwickeln, während sie gleichzeitig bestehende Unterschiede in den nationalen Gesetzgebungen berücksichtigen.

Hintergründe der gemeinsamen Stellungnahme

Regulierungsbehörden haben in der Erklärung festgestellt, dass Prognosemärkte oft an der Schnittstelle zwischen traditionellem Glücksspiel und anderen Formen der Spekulation liegen, und dies führt zu Situationen, in denen klare Zuständigkeiten fehlen oder bestehende Regeln nicht direkt anwendbar sind, während Nutzer zunehmend Zugang zu solchen Plattformen erhalten und Behörden mit neuen Fragen zu Verbraucherschutz und Marktintegrität konfrontiert werden.

Die beteiligten Länder haben ihre Zusammenarbeit betont, um Informationen auszutauschen und mögliche Maßnahmen zu koordinieren, und dabei wurde hervorgehoben, dass Prognosemärkte durch ihre Struktur, bei der Nutzer auf Ereignisausgänge wetten, besondere Aufmerksamkeit erfordern, da sie sich von klassischen Casino-Spielen oder Sportwetten unterscheiden können.

Beteiligte Behörden und ihre Positionen

Vertreter aus Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Polen, Portugal, Spanien und der Schweiz haben die Erklärung unterzeichnet, und die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat dabei die deutsche Perspektive eingebracht, während sie gleichzeitig auf die gemeinsamen Herausforderungen hinweist, die sich aus der grenzüberschreitenden Natur vieler dieser Plattformen ergeben.

Die Stellungnahme beschreibt, wie unterschiedliche nationale Ansätze zu Prognosemärkten bestehen, und sie fordert eine engere Zusammenarbeit, um Lücken in der Regulierung zu schließen, wobei Daten und Berichte aus den jeweiligen Ländern als Grundlage für weitere Diskussionen dienen sollen.

Regulatorische Herausforderungen bei Prognosemärkten in Europa

Auswirkungen auf bestehende Regulierungsrahmen

In der gemeinsamen Erklärung wird darauf hingewiesen, dass Prognosemärkte in einigen Jurisdiktionen bereits unter bestehende Glücksspielgesetze fallen, während sie in anderen als eigenständige Produkte behandelt werden, und dies schafft eine Situation, in der Anbieter und Nutzer mit unterschiedlichen Anforderungen konfrontiert sind, während die Behörden nach Wegen suchen, um Konsistenz zu erreichen.

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat in diesem Zusammenhang ihre Rolle bei der Überwachung des deutschen Marktes hervorgehoben, und sie hat betont, dass die gemeinsame Erklärung ein Schritt ist, um regulatorische Entwicklungen in Europa besser aufeinander abzustimmen, ohne dabei spezifische neue Gesetze vorzuschlagen.

Weitere Entwicklungen im Juni 2026

Im Juni 2026 haben die Behörden weitere Gespräche über die Umsetzung der in der Erklärung genannten Punkte geführt, und dabei standen Themen wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der Austausch von Best Practices im Vordergrund, während erste Berichte über laufende Analysen von Prognosemärkten in den beteiligten Ländern veröffentlicht wurden.

Die Erklärung hat zudem als Grundlage für Diskussionen auf europäischer Ebene gedient, und Experten haben darauf hingewiesen, dass eine kontinuierliche Beobachtung dieser Produkte notwendig bleibt, um auf Veränderungen im Markt reagieren zu können.

Abschließende Betrachtung

Die gemeinsame Erklärung der Regulierungsbehörden aus den genannten Ländern stellt einen wichtigen Schritt in der Koordination von Ansätzen zu Prognosemärkten dar, und sie unterstreicht die Bedeutung eines einheitlichen Verständnisses für diese aufkommenden Produkte, während die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder ihre Beteiligung an diesem Prozess fortsetzt.