1 Jul 2026
Ergebnisse des Glücksspiel-Survey 2025 bestätigen stabile Entwicklungen beim Glücksspiel in Deutschland

Am 11. März 2026 haben das Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung (ISD) und die Universität Bremen die Ergebnisse des repräsentativen Glücksspiel-Survey 2025 vorgestellt, und diese Daten basieren auf 12.340 Interviews, die zwischen August und November 2025 durchgeführt wurden. Die Studie zeigt, dass sowohl die Teilnahme am Glücksspiel als auch damit verbundene Probleme in Deutschland im Vergleich zu den Erhebungen aus den Jahren 2021 und 2023 weitgehend stabil geblieben sind, während gleichzeitig die öffentliche Akzeptanz für Maßnahmen zum Spieler- und Jugendschutz zunimmt und die Ergebnisse als Grundlage für die laufende Evaluation des Glücksspielstaatsvertrags dienen.
Grundlagen und Methodik der Erhebung
Die Befragung erfasste ein breites Spektrum an Glücksspielaktivitäten in der deutschen Bevölkerung, und Forscher des ISD sowie der Universität Bremen nutzten dabei standardisierte Instrumente zur Messung von Teilnahmequoten sowie von problematischen Verhaltensmustern. Daten aus den Vorjahren ermöglichten direkte Vergleiche, sodass die Stabilität der Zahlen deutlich hervortritt, während Veränderungen in der Wahrnehmung von Schutzmaßnahmen besonders ins Auge fallen. Beobachter weisen darauf hin, dass die repräsentative Stichprobe von über 12.000 Personen eine solide Basis für die Analyse bildet, und die zeitliche Abfolge der Interviews zwischen August und November 2025 stellt sicher, dass saisonale Effekte berücksichtigt wurden.
Stabile Teilnahmequoten und Problemlagen
Verglichen mit den Ergebnissen aus 2021 und 2023 zeigen die aktuellen Zahlen keine signifikanten Anstiege bei der Häufigkeit des Glücksspiels oder bei den damit einhergehenden Schwierigkeiten, und diese Kontinuität deutet auf eine gleichbleibende Verteilung von Spielverhalten in verschiedenen Altersgruppen hin. Statistiken belegen, dass die Prävalenz von Risikoverhalten weiterhin auf ähnlichem Niveau verharrt, während die Forscher gleichzeitig eine wachsende Zustimmung zu regulatorischen Eingriffen wie Einzahlungslimits oder Alterskontrollen feststellten. Die Studie liefert damit aktuelle Evidenz dafür, dass bestehende Regelungen im Rahmen des Glücksspielstaatsvertrags weiterhin evaluiert werden können, und dies geschieht vor dem Hintergrund einer stabilen Gesamtsituation.
Wachsende Akzeptanz für Schutzmaßnahmen
Ein zentrales Ergebnis der Umfrage liegt in der zunehmenden öffentlichen Unterstützung für Maßnahmen zum Spieler- und Jugendschutz, und Befragte äußerten sich vermehrt positiv zu Vorschriften, die den Zugang zu Glücksspielen einschränken oder begleitende Beratungsangebote stärken. Diese Entwicklung steht im Einklang mit der Evaluation des Staatsvertrags, da die Daten zeigen, wie sich gesellschaftliche Einstellungen verändern und regulatorische Ansätze dadurch an Rückhalt gewinnen. Experten des ISD betonen, dass solche Akzeptanzwerte für künftige Anpassungen von Bedeutung sind, während die Studie zugleich aufzeigt, dass die Kernprobleme beim Glücksspiel in den vergangenen Jahren keine deutliche Verschiebung erfahren haben.

Bedeutung für die Evaluation des Glücksspielstaatsvertrags
Die veröffentlichten Daten dienen als wichtige Grundlage für die laufende Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags, und sie liefern empirische Hinweise darauf, dass bestehende Regelungen weiterhin auf ihre Wirksamkeit hin untersucht werden müssen. Forscher der Universität Bremen weisen darauf hin, dass die Stabilität der Teilnahme- und Problemdaten eine fundierte Diskussion über mögliche Feinjustierungen ermöglicht, während die gestiegene Akzeptanz von Schutzmechanismen als positives Signal für die Umsetzung gilt. In diesem Kontext wird die Studie in Fachkreisen als Beitrag zur evidenzbasierten Politikgestaltung gesehen, und weitere Analysen können auf diesen Zahlen aufbauen.
Ausblick im Juli 2026
Im Juli 2026, also einige Monate nach der Veröffentlichung im März, fließen die Ergebnisse des Glücksspiel-Survey 2025 weiterhin in laufende Bewertungsprozesse ein, und Behörden sowie Wissenschaftler nutzen die Daten, um Trends langfristig zu beobachten. Die stabile Entwicklung seit 2021 und 2023 bietet hierbei eine verlässliche Referenz, sodass Anpassungen am Staatsvertrag auf einer soliden Datenbasis erfolgen können. Der vollständige Glücksspiel-Survey 2025 steht über Presseportale zur Verfügung und enthält detaillierte Tabellen sowie methodische Erläuterungen, die eine vertiefte Auseinandersetzung erlauben.
Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse
Zusammengefasst dokumentiert die Studie eine kontinuierliche Situation beim Glücksspiel in Deutschland, und sie unterstreicht zugleich die Notwendigkeit, Schutzmaßnahmen kontinuierlich zu evaluieren. Die 12.340 Interviews liefern dabei ein klares Bild von unveränderten Teilnahme- und Problemmustern, während die Akzeptanz für regulatorische Instrumente wächst. Diese Fakten bilden die Basis für weitere wissenschaftliche und politische Schritte im Rahmen des Glücksspielstaatsvertrags.